Gebogen-Klappbrücke

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Die Aufgabe: 1. eine bewegliche Verbindung zwischen dem Paternoster und der Modulanlage 2. Mindestradius 3m 3. überwinden von 7cm Höhenunterschied 4. eingeschwenkt max. 3m lang Diese Eckparameter sind nur mit einer schwenk- und zusammenklappbaren Bogenbrücke mit 7 cm Gefälle zu lösen. Zuerst habe ich an eine Alublech-Konstruktion gedacht. Es hat sich aber im Laufe der Planung gezeigt, dass dieses Konzept handwerklich zu aufwändig wird, da auf zwei Seiten geschwungene Abkantungen erforderlich sind. Ich habe mich deshalb für eine Sperrholz-Konstruktion entschieden. Mit den Eckdaten ergibt sich ein 4.1 m lange Brücke, geteilt im Verhältins 2/3 1/3 mit einem Radius von 3m auf der Mittellinie. Am Anschluss an den Paternoster habe ich eine massive Wandkonsole aus Stahl hergestellt, da ein direkter Anschluss am Paternoster auf Grund seiner leichten Bauart nicht in Betracht kam. Beim Gelenk in der Brücke habe ich einen fahrbaren Stützfuss eingeplant und mit Hilfe eines ausgedienten Bürostuhlfusses realisiert. Er ist mit zwei Rohrschellen mit der Brücke verbunden , so kann vor Ort die Höhe einfach eingestellt werden. Die Scharniere habe ich aus Flachstahl und je zwei 80 mm Schweissbändern im Abstand von 25 cm realiaiert. Sicher eine aufwändige massive Konstruktion, sie bringt aber viel Stabilität und kann erst noch einfach ein- und ausgehängt weden. Zum Verbinden der Brücke im geschlossenen Zustand waren zuerst Kistenverschlüsse vorgesehen bis mir die Idee mit den Magneten kam. Beim Anschluss an der Modulanlage musste an einem Bogenelement die äussere Bande gelöst werden und ein dreieckiger Spickel eingesetzt werden. Die exakte Führung an diesem Anschluss übernehmen zwei 10 mm Passstifte die in zwei Bohrungen im Brückenkopf eingeführt werden. Je ein 40mm Topfmagnet mit 52 kg Haftkraft im Gelenk und beim Anschluss sorgen für die sichere Fixierung der Brücke im Einsatz. Das Geländer aus gestanzten Aluwinkeln sorgt für Sicherheit und eine gute Optik.

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